HOPE®-Fixierung

HOPE® - Die neue Formalin-freie Fixierungsmethode für Molekularpathologie und Forschung!


Die Gewebekonservierung mit der neuen HOPE®-Technik gibt Ihnen die Möglichkeit zur Herstellung von Paraffinschnitten bei weitgehender Erhaltung der Makromoleküle in ihrer nativen Struktur.

Bei diesem Verfahren werden Gewebestücke zunächst in HOPE® I-Lösung, dann in HOPE® II-Lösung inkubiert, anschließend mit Aceton entwässert und in Paraffin eingebettet. Für diese Gewebsprozessierung werden weder Alkohole noch Aldehyde ("Formalin", Glutaraldehyd) eingesetzt, so dass es zu keiner Quervernetzung der Molekülstrukturen im Gewebe kommt. Damit stehen Ihnen völlig neue Möglichkeiten für die Charakterisierung von Gewebepräparaten zur Verfügung:

In der Immunhistochemie funktionieren viele Antikörper, auch solche, die bisher nur als "kryogängig" angesehen wurden, ohne Epitop-Demaskierung, d.h. ohne Hitzevorbehandlung oder proteolytischen Andau.

Auch können viele Antikörper und Detektionsreagenzien im Vergleich zu Formalin-fixiertem Gewebematerial in höherer Verdünnung eingesetzt werden.

Das Problem der Überfixierung, wie Sie es bei der Verwendung von Formaldehyd kennen, ist bei HOPE® nicht zu beobachten. Die Konservierung der Präparate ist also viel besser standardisiert.

Für die Molekularbiologie ist besonders die hervorragende Erhaltung der Nukleinsäuren wichtig. RNA- und DNA-in situ-Hybridisierung werden methodisch vereinfacht und im Ergebnis verbessert. Northern Blots, PCR und RT-PCR, sowie Western Blots aus HOPE®-Material sind ebenfalls etabliert. Aus HOPE®-fixiertem Gewebe lassen sich deutlich größere RNA-Moleküle isolieren als aus mit Formaldehyd fixiertem oder aus Präparaten, die mit alternativen "Formalin"-freien, meist auf Alkoholen basierenden Lösungen fixiert wurden.

Für die Archivierung lagern Sie die Paraffinblöcke kühl, aber nicht tiefgekühlt!
Dies führt auf lange Sicht gegenüber der Anlage von Gewebebanken aus unfixiertem Gefriermaterial zu enormen Einsparungen an Kosten und Aufwand.

Für alle Ihre Fragen setzen Sie sich einfach mit uns in Verbindung:
per eMail: info@dcs-diagnostics.de
oder telefonisch: 040/607 67 00.

Oberes Bild:
Die Abbildung zeigt einen immunhistochemischen EGFR-Nachweis am Paraffinschnitt eines HOPE®-fixierten Colon-Karzinoms (Antikörper: Anti-EGFR Klon 111.6). Die immunhistochemische Darstellung erfolgte ohne jede Epitop-Demaskierung. Nachweissystem DCS DuoVision Plus.

Unteres Bild:
H&E Schnitt eines HOPE®-fixierten Colon-Karzinoms

 

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Vorteile HOPE®

IHC mit vielen Antikörpern ohne Vorbehandlung

IHC am Paraffinschnitt mit vielen bisher nur gefriergängigen Antikörpern

Keine Überfixierung wie z.B. bei Formalin

Hervorragende Nukleinsäureerhaltung für z.B. RT-PCR

Keine neurotoxischen Reagenzien während der Fixierung oder Einbettung
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