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Antikörper gegen Cytokeratin 14: Klon SFI-3
Der Antikörper, Klon SFI-3, reagiert mit dem humanen Cytokeratin 14 (CK 14), einem Intermediärfilament mit einem Molekulargewicht von
50 kD, das zu den sauren Cytokeratinen gehört.
CK 5 und CK 14 sind typische Cytokeratine in mehrschichtigen Plattenepithelien und Myoepithelzellen komplexer Epithelien wie z.B. exokriner Drüsen.
CK 14 wird als prognostischer Marker beim Mamma-Karzinom angesehen.
Antikörper gegen P504S: Klon SFI-4
AMACR (P504S, alpha-Methylacyl-CoA-Racemase) ist ein in den Mitochondrien und Peroxisomen lokalisiertes Enzym, das an der alpha-Oxidation verzweigtkettiger Fettsäuren beteiligt ist.
Am Formalin fixierten Paraffinschnitt ist eine hohe Expression von AMACR (P504S) im Adenokarzinom der Prostata erkennbar, nicht jedoch in gutartigem Gewebe. Die Kombination von AMACR mit p63 oder 34betaE12 macht es auch möglich, Übergangsbereiche von gutartiger Prostata-Hyperplasie zum Karzinom zu erkennen.
Untersuchungen an Gewebe-Microarrays zeigen mittlere bis starke AMACR-Expression bei einer Vielzahl von Adenokarzinomen, darunter Colorectum, Prostata, Brust, Ovar sowie Melanom. Die höchsten Expressionsraten wurden für Prostata (83 %) und Colorectum (92 %) beschrieben.
Antikörper gegen PMS2: Klon SFI-5
Bei erblichen Dickdarm-karzinomen (HNPCC, Lynch-Syndrom) findet man häufig Mutationen in den Genen, die für Proteine des MMR-Systems (Mismatch Repair System) wie MLH1, MSH2, MSH6 oder PMS2 codieren. Diese Mutationen führen zum Ausfall dieser Proteine und zu einer Mikrosatelliten-Instabilität (MSI).
Außer beim Lynch-Syndrom findet man den Ausfall der MMR-Proteine auch beim Muir-Torre-Syndrom, einer Variante des Lynch-Syndroms, bei dem eine Prädisposition der Patienten für verschiedene Hauttumore festgestellt wurde.